Aktuelles

Kein Licht mehr am Ende des Tunnels!

Naja, ein wenig noch. Aber in eineinhalb mächtigen Tagen haben wir Mächtiges geschafft! Wir haben einen Vorgeschmack auf den Sommer bekommen, uns den ersten Sonnenbrand geholt, uns richtig schön dreckig gemacht, einen Zengarten angelegt, auf Leitern balanciert, ein Fundament für unseren Container planiert und eingelotet oder wie man das nennt, ein Tunnelende zugezimmert (jaaha, eins fehlt noch) und außerdem: alle Folien auf den Tunnel gespannt. Wir hoffen, dass wir diesmal vom Sturm verschont bleiben, unsere Arbeit Bestand hat und Anne und Alex nun endlich auch überdacht arbeiten können. Wie schön, dass wir jetzt alle wissen, wie man einen Folientunnel aufbaut. Ein wertvolles Wissen, welches wir sicher noch oft brauchen können. Ein großes Danke an alle Helferinnen und Helfer!

Und in der nächsten Folge: Der Bau der Lüftungselemente, die Fertigstellung des ersten und den Komplettaufbau des zweiten Tunnelendes. Aber jetzt freuen wir uns erstmal auf unser Frühlingsfest am Samstag!

Die Setzlinge sitzen!

Zumindest der zweite große Schwung. In einer gemeinschaftlich-abendlichen Setzaktion haben wir den Grundstein für knackigen Salat und Gemüse gesetzt. Zusammmen haben wir 8 Kisten à 120 Setzlingen weggedonnert: Spitzkohl, Kohlrabi, Mangold, sowie Salanova und Batavia-Salat. Man kann kaum glauben, dass die zarten Pflänzchen in unserem groben Acker Fuß fassen können, ein kleines Wunder. Weil der Acker schon jetzt wieder recht trocken ist, hat jeder Setzling einen Schluck Wasser mitbekommen und aufgrund der noch kalten Nächte haben wir ihn noch schön gegen möglichen Nachtfrost eingekuschelt… Und sind am Schluss sogar mit Stirnlampen über den Acker gestolpert, sind dafür aber mit einem sagenhaften Mondaufgang über dem Acker belohnt worden. Der Salat kann nur was werden. Danke an alle helfenden Hände des Abends!

Neue Geräte + noch mehr Vorbereitung

Vor der neuen Saison gibt es noch viel zu tun: Neben Folienhausaufbau, Acker grubbern, Beetvorbereitung und dem Freiräumen der Tomatenrankhilfe muss unser Acker gekalkt werden, damit unser Boden nicht zu sauer wird. Zum Glück haben wir auch hierfür die passende Gerätschaft (manchmal sogar zwei oder noch mehr), aber in der Regel das bewährte Modell des Düngerstreuers AN-NE-3000. Die Kennzahlen: Fassungsvermögen Eimerchen 3 kg, schafft 7 x 1 m in 2 Minuten, Arbeitsbreite ca. 1,50 m. Dazwischen noch ab und zu mit dem Spezialgeräte Handkarren und Schlepper LUKAS-1.85 mehr Kalk ankarren und bald dürften wir’s dann haben. Aber im Sonnenuntergang macht’s dann doch sogar Spaß!

Ansonsten: Die neue Radhacke ist da (fährt super schnell), außerdem die nagelneue Einzelkornsämaschine! Es juckt mittlerweile richtig in den Fingern endlich wieder loszulegen.

Noch eine Frühlingsaktion: Unser Folienhaus entsteht!

Nach den ersten Einsätzen auf den Streuobstwiesen und der Anhängerreparatur kann sich der nächste sehen lassen: Letzten Samstag haben wir in großartiger Teamarbeit unser erstes Folienhaus aufgestellt! Mit Hilfe des Traktors haben wir gefühlte 5 Tonnen Stahl auf den Acker geschleift und unter Katrins Anleitung sortiert, zusammengesteckt, verschraubt, aufgerichtet und (zumindest teilweise) mit Folie bespannt. Ein ganz großes Hoch auf den heiligen Ordner und die Wahnsinnigen, die den kompletten Abbau im Sommer letzten Jahres gemeistert und so detailliert dokumentiert haben. Ganz so heiß wie damals war es nicht – aber schaffe im T-Shirt war schon wieder drin! Wir sind mächtig stolz, dass es nun schon bald im geschützten Haus für Anne und unsere erste eigene Anzucht losgehen kann. 

Der Acker ist im Winterschlaf

…aber nicht ganz! Denn obwohl der Hof, unser Gemüseacker und die Obstbäume in den Winterschlaf verfallen sind, wollen die Gemüsekisten befüllt werden. Und deshalb ist Anne auch im Schnee auf dem Acker (und Bille hilft. So gut sie kann). Da sich das Wintergemüse unter der Schneedecke versteckt, gibt es diese Woche Lagergemüse, welches wieder aus seinem erdigen Versteck gepult werden muss. Aber dafür gibt es leckere Steckrüben, Möhren, Kartoffeln und Zwiebeln. Klingt nach einer lecker wärmenden Suppe. Oder zu was verkocht ihr die Ernte dieser Woche?

Glühwein am Lagerfeuer

Weil man nämlich neben dem ganzen gemeinsamen Arbeiten auch mal gemeinsam etwas Gemütliches machen muss, haben wir im Januar unser erstes kleines Glühweinfest gefeiert. Und trotz Schietwetter haben es so viele alte und neue Mitglieder auf den Hof geschafft! Schon wieder haben wir zusammen ein famoses Buffet hinbekommen, dazu den ein oder anderen Topf Glühwein ausgelöffelt und uns ein wenig kennen lernen können. Danke an alle fürs Kommen, Danke an alle Helfer*innen, Auf- und Abbauer*innen, den Lagerfeuerbeauftragten und für super leckeres Fingerfood. Nur das mit dem Wetter, das geht besser. Aber bei Annes Rede, dem Hermann Hesse Zitat (siehe unten) und der Vorfreude auf die nächste Saison hat ja wohl auch jede*r auch ein bisjen Pipi in die Augen bekommen, oder?

Zeit, den Hof winterfest zu machen

Es ist kalt, die Ernte geht zurück, gefüllt werden eure Kisten hauptsächlich mit Lagergemüse. Das heißt es ist Zeit für andere Dinge, die schon länger anstehen: Die Reparatur eines unserer Anhänger, der leider beim Mist abholen kaputt gegangen ist. Außerdem müssen alle Maschinen, Geräte und Werkzeuge winterfest gemacht und trocken gestellt werden. Das vertreibt auf jeden Fall schnell die Kälte aus den Knochen und macht Lust auf die neue Saison!

Versteckrüben

Es wird kälter und das Gemüse auf dem Acker wächst immer langsamer… Es muss also eingelagert werden, damit ihr auch in den kommenden Wochen etwas in euren Depots finden könnt! Hierzu haben wir Holzkisten auf den Acker geschafft, in denen unser Wintergemüse eingelagert werden kann. Und dann darf es dahin zurück wo es herkam: In unseren wertvollen Ackerboden.

Leider sind die Abdeckungen schon mehrmals vom tosenden Ackerwind runter geweht worden. Unser To Do für den nächsten Winter ist deshalb der Bau einer Erdmiete – also ein tiefes, abgestütztes Loch zu buddeln, in dem wir unser Gemüse dunkel, kühl und trocken lagern können. Und bis dahin gibt es weiterhin Versteckrüben (und Versteckmöhren)!

Der Herbst ist da

Und mit ihm wieder mehr Zeit zum Lesen. Und da stolpert man über Worte, die es treffender nicht einpacken können, so ein Jahr in unserer SoLaWi.

„Auf dem Vorplatz der Mühle standen große und kleine Mostkeltern, Wagen, Körbe und Säcke voll Obst, Zuber, Bütten, Kübel und Fässer, ganze Berge von braunen Trebern, hölzerne Hebel, Schubkarren, leere Gefährte. Die Keltern arbeiteten, knirschten, quietschten, stöhnten, meckerten. Die meisten waren grün lackiert, und dies grün mit dem braungelb der Treber, den Farben der Apfelkörbe, dem hellgrünen Fluß, den barfüßigen Kindern und der klaren Herbstsonne zusammen gab jedem, der es sah, einen verlockenden Eindruck von Freude, Lebenslust und Überfluß. Das Knirschen der zermalmten Äpfel klang herb und appetitreizend; wer herzukam und es hörte, mußte schnell einen Apfel in die Faust nehmen und anbeißen. Aus den Röhren floß in dickem Strahl der süße junge Most, rotgelb und in der Sonne lachend; wer herzukam und es ansah, mußte um ein Glas bitten und schnell eine Probe kosten, dann blieb er stehen, bekam feuchte Augen und fühlte einen Strom von Süßigkeit und Wohlbehagen durch sich hindurchgehen. Und dieser süße Most erfüllte die Luft weitherum mit seinem frohen, starken, köstlichen Geruch.

Dieser Duft ist eigentlich das feinste vom ganzen Jahr, der Inbegriff von Reife und Ernte, und es ist gut, ihn so vor dem nahen Winter einzufangen, denn dabei erinnert man sich mit Dankbarkeit an eine Menge von guten, wunderbaren Dingen: An sanfte Maienregen, rauschende Sommerregen, kühlen Herbstmorgentau, an zärtlichen Frühlingssonnenschein und glastend heißen Sommerbrand, an die weiß und rosenrot leuchtende Blüte und an den reifen rotbraunen Glanz der Obstbäume vor der Ernte und zwischenein an alles Schöne und Freudige, was so ein Jahreslauf mitgebracht hat.“

Aus Unterm Rad von Hermann Hesse.

Die letzte Infoveranstaltung vor der neuen Anbausaison

Die letzte Informationsveranstaltung für dieses Jahr liegt hinter uns. Danke an alle Interessierten für euer Kommen!

Unser Toni hat dort eine allgemeine Einführung in das Konzept SoLaWi gegeben und von unseren Erfahrungen im ersten Jahr berichtet – Gänsehaut inklusive! Denn statt hypothetischen Ernteanteilen, statt großen Plänen für Kelterfeste und Folientunnel konnten wir endlich sagen: Das haben wir dieses Jahr alles geschafft!! Wir sind mächtig stolz und freuen uns auf die Aufgaben, die noch vor uns liegen. Wir haben noch viele Ideen!

Falls Ihr gerne Mitglied werden möchtet, schickt uns Euren Antrag unter Mitgliedsantrag bis zum 11.11. zu. Falls Ihr vorab noch Fragen zum Konzept, zur Bieterrunde oder zum Acker habt, dann gerne her damit an info@aufdemacker.de.

Sehen wir uns nächstes Jahr auf dem Acker?

Unsere Infoveranstaltung am 31.10. im RIND in Rüsselsheim

Vorbereitungen für die nächste Saison: Düngen!

Damit unser Gemüse in der nächsten Saison genauso üppig wachsen kann, geben wir unserem Boden wertvolle Nährstoffe zurück und zwar in der Form von Kuhmist in – naklar – Bio-Qualität. Bester Mist für bestes Gemüse! Mit dem Poopoo-Train (unser großer Schlepper mit zwei Anhängern) haben wir in fünf Fuhren ca. 30 Tonnen Mist von einem benachbarten Bio-Betrieb abgeholt. Dieser lagert jetzt wenige Tage neben unserem Acker, darf sein volles Aroma entfalten und wird dann kommende Woche auf unseren Flächen ausgebracht. Premiere!

Der Herbst kommt…

Und mit ihm die Kartoffelernte. Bei einem tollen Arbeitseinsatz, bestem Wetter und gestärkt durch ein famoses Buffet und selbstgekelterten Apfelsaft haben wir gemeinsam geschätzte 2,5 t (in Worten: zweieinhalb Tonnen) Kartoffeln aus unserem Acker geholt! Wir sind platt und staubig – aber genausp stolz und freuen uns auf einen Herbst und Winter mit reichlich Kartoffelpü, Stampes, Puffern und knusprigen Bratkartoffeln. Jetzt gehts ans Einlagern!

Sommerzeit

Wir werden fleißig mit tollem Gemüse versorgt, und nebenher gibt es ganz viel Arbeit: Wir haben mit dem Geld aus dem Crowdfunding ein Folienhaus gekauft, wir stellen gerade einen Wildschutzzaun auf (weil den Rehen unser Gemüse soooo gut schmeckt) und und und… Vor lauter Arbeit schaffen wir es nicht immer, unsere Seite ganz aktuell zu halten!

Unsere Krautfunding-Kampagne war erfolgreich!

Danke an alle 56 Unterstützer unserer Kampagne! Wir haben die Fundingschwelle erreicht und dürfen uns über 3.000,- Euro freuen!

Die Kampagne haben wir gestartet, um Obstbäume, Werkzeug für gemeinschaftliches Arbeiten, eine Einzelkornsämaschine und Material für einen selbstgebauten Folientunnel zu finanzieren. Nun können wir dank euch viele neue Projekte angehen – finanziert mit der Crowd auf Startnext!

Überraschung: Spontaner Jungpflanzen-Alarm!

Nachdem wir den Boden in mühevoller Kleinarbeit vorbereitet hatten, um die erwartete Lieferung an Jungpflanzen einzubringen, sind wir doch vom Umfang der gelieferten Pflanzen gewaltig überrascht worden.

Die mussten in die Erde, also haben sich Mitstreiter*innen am Pfingstmontag zu einer spontanen Aktionsgemeinschaft zusammen gefunden und das große Werk vollbracht.

Ein ganz einfaches DANKE beschreibt die Situation wohl am Besten

Es ist soweit: Unsere erste Ernte

Unsere erste Ernte! Super! Und ein großes Dankeschön an unsere Anne!
Es ist zwar eine sehr kleine Ernte, aber wir sind ja auch erst am Anfang: Heute ist quasi die Depot-Generalprobe. Lasst es Euch schmecken!

Frühling auf dem Acker

Die Kartoffelmaschine ist angehängt, die Kartoffeln keimen prächtig und der Acker ist einigermaßen vom Beikraut befreit. Es geht rund, es gibt viel zu tun und wir sind mit viel Spaß dabei. Einer der schönsten Arbeitsplätze überhaupt – strahlender Sonnenschein, blühende Obstbäume und überall frisches Grün.

Frühlingsfest 2018

Unser erstes superschönes Frühlings-/Apfelblütenfest fand am 21.4.2018 statt.
Das Fest wurde von unserem Event-Team sensationell organisiert und so wurde bei strahlendem Sonnenschein und mit leckerem Essen in ausgelassener Stimmung gefeiert. Und der vorangehende Baumschnittkurs, bei dem wir (fast) gar nicht geschnitten, aber ganz viel über Obstbäume gelernt haben, war ein ebenso erfreuliches wie informatives Highlight für alle Teilnehmer.

Ein ganz wunderbarer Tag und ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!

Die ersten Samen sind im Boden!

Dicke Bohnen, Pastinaken, Spinat und Salat sind bereits gesät und wir freuen uns schon auf den ersten Ertrag!