Häufige Fragen

Vielleicht findet Ihr hier schon eine Antwort auf Eure Fragen? Ansonsten benutzt das Kontaktformular oder schreibt uns eine Mail an info@aufdemacker.de.

Wie hoch soll der Beitrag sein?

Das können wir tatsächlich noch nicht beantworten. Die Idee bei einer SoLaWi ist ja, dass die Mitglieder die Kosten der Landwirtschaft tragen und dafür die Ernte bekommen. Dafür werden die Kosten auf der Bieterrunde vorgestellt. Richtwert für den Beitrag sind dann die Kosten geteilt durch die Anzahl der Mitglieder. Der endgültige Mitgliedsbeitrag wird dann auf einer Versammlung festgelegt. Wir hoffen, es wird auf etwas zwischen 75-95 Euro/Monat hinauslaufen (das passt in etwa auch mit dem Preis für eine Bio-Obst/-Gemüse-Kiste).

Was bekommt man für seinen Beitrag?

Man bekommt wöchentlich seinen Ernteanteil aus Gemüse und Obst. Ein Ernteanteil soll dabei für 2,5 Personen ausreichen. Das erste Jahr ist dabei natürlich ein Ausnahmejahr (siehe auch SoLaWi – das verflixte erste Jahr). Die Kiste wird insbesondere am Anfang noch nicht so gut gefüllt sein. Empfindliche Kulturen wie Tomaten, Paprika, Auberginen etc. können wir erst anbauen, wenn wir ein Folienhaus haben (teuer!). Manche langfristige Kulturen, wie Erdbeeren, Himbeeren, Spargel etc. können wir erst im Herbst nächsten Jahres anpflanzen. Der Start wird also schwierig, aber das haben bisher so viele SoLaWis geschafft, das schaffen wir bestimmt auch!

Sind Arbeitseinsätze o.ä. geplant?

Ja, ohne die Unterstützung der Mitglieder sind Arbeitsspitzen nicht abzufedern. Wir denken an ein Minimum von 2 Arbeitseinsätzen im Jahr, an denen die Mitglieder teilnehmen sollen (wir denken, das ist gut zu verkraften). Es muss jedem klar sein, dass sonst Kosten für Saisonarbeiter/Erntehelfer hinzukommen. Wir denken, es sollte auch jedem ein Anliegen sein, ab und an mal selbst Hand anzulegen, um zu sehen, wie die eigenen Nahrungsmittel angebaut werden und um ein Gefühl für den Arbeitsaufwand zu bekommen.

Kann man bestimmen, welches Gemüse man bekommt bzw. welches angebaut wird?

Die Mitglieder werden in die Anbauplanung eingebunden und können Gemüsewünsche abgeben. Man bekommt dann als Ernte wöchentlich alles, was es gerade gibt. Es können keine einzelnen Sachen zu- oder abgewählt werden, das ist organisatorisch nicht machbar. Es wird aber in jedem Depot eine Verschenke-Kiste geben, in die kann man Sachen reintun, die man selbst nicht mag, bzw. Sachen rausnehmen, die andere reingelegt haben.

Kann man selber anbauen?

Nein, es wird ein Gärtner eingestellt, der dann bei verschiedenen Arbeitseinsätzen Unterstützung braucht.

Kann man schon Mitglied werden?

Klar, einfach Eure Daten unter http://www.aufdemacker.de/mitmachen/mitglied-werden/ eintragen und abschicken. Da unsere Ernteanteile für 2018 bereits vergeben sind, nehmen wir Euch gerne für 2019 auf die Warteliste auf. Förderndes Mitglied dürft Ihr aber gerne jederzeit werden.

Wie geht das mit der passiven Mitgliedschaft?

Falls man die SoLaWi unterstützen will, aber keinen Ernteanteil möchte (weil man z. B. selbst einen großen Garten hat), kann man die SoLaWi mit einem selbstgewählten Beitrag, der jedoch 12,-€ pro Jahr nicht unterschreiten sollte, unterstützen.

Ist denn genug Land vorhanden, um so viele Ernteanteile anzubauen?

Ja, es ist genug Land vorhanden. Im ersten Jahr steht neben den Streuobstwiesen ein Hektar Gemüseacker zur Verfügung, der für ca. 30 Ernteanteile ausreichend ist. In den Folgejahren kann noch mehr Land hinzugepachtet werden.

Wie ist die Nachfolge des Hofes geregelt?

Heike und Werner denken darüber nach, eine Stiftung für das Land zu gründen, wobei die Stiftung dann das Land an die SoLaWi verpachtet.

Wie sieht das mit der Haftung aus?

Generell haftet für Schäden im Vereinsbetriebs der Verein und der Vorstand, nicht das einzelne Mitglied – außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Als juristische Vertreter des Vereins fungieren die Vorstandsmitglieder.

Was passiert, wenn der Gärtner krank wird?

Bei der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung Hessen wird eine entsprechende Versicherung über Lohnfortzahlung im Krankheitsfall abgeschlossen. Bei Krankheit müssen dann Saisonarbeitskräfte einspringen.

Was für Böden stehen der SoLaWi zur Verfügung? Was geben die Böden her?

Laut Werner handelt es sich um sandige, lockere Böden mit 30-40 Bodenpunkten, die ideale Voraussetzungen für einen ertragreichen Gemüseanbau bieten. Werner berichtet auch noch über seine Anbaumethoden mit Gründüngung und sorgfältiger Fruchtfolge. Er und seine Frau Heike sind vom biologischen Anbau überzeugt, haben auf ihrem Boden in den letzten Jahrzehnten keinerlei Chemie eingesetzt und Grün- und Blühstreifen angelegt. Das Gelände bietet einer großen Anzahl seltener Tierarten ein Zuhause, so siedelt auf den Streuobstwiesen der in unseren Breiten äußerst seltene Wiedehopf, darüber hinaus gibt es auf dem Gelände ihrer Gärtnerei auch Braunkehlchen und Schleiereulen. Dieser große Arteinreichtum soll durch die biologische Bewirtschaftung erhalten werden.

Vortrag: „Bio SoLaWi Auf dem Acker. Eine Initiative stellt sich vor“

Der Vortrag von Toni und Sandra, der bei der Infoveranstaltung am 01. Dezember 2017 in Trebur gehalten wurde, gibt weitere Informationen:

infoveranstaltung_aufdemacker_011217

Link zur Präsentation vom 01. Dezember 2017 in Trebur