Was ist eigentlich eine SoLaWi?

Der wesentliche Unterschied von der Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) zum Einkauf auf dem Markt ist die enge Kooperation zwischen Erzeuger und Konsument von landwirtschaftlichen Lebensmitteln aus der unmittelbaren Region. Hier hat der Konsument (privater Haushalt) direkten Einfluss darauf, welche,  wie viele und unter welchen Bedingungen Lebensmittel hergestellt werden. Gleichzeitig trägt der Erzeuger das Risiko des Ernteausfalls nicht mehr allein und erhält durch die Mitgliederbeiträge eine hohe Planungssicherheit. Auf diese Art und Weise wird das Ziel verfolgt, eine Landwirtschaftsform aktiv zu unterstützen bzw. zu fördern, die gewissenhaft mit den natürlichen Ressourcen umgeht und aktiv die Naturlandschaft pflegt.

So soll in der Bio SoLaWi Auf dem Acker besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, dass unnötige Transportwege und Lagerung (CO2-Ausstoß) sowie Verpackung vermieden werden, die Lebensmittel ohne Gentechnik und chemische Düngung und ohne den Einsatz von Pestiziden angebaut werden. Dies alles in einer offenen Hofatmosphäre, die dazu einlädt, sich aktiv am Geschehen zu beteiligen.

Einen guten Einblick gibt das Video „Was ist Solidarische Landwirtschaft?“ vom Netzwerk – Solidarische Landwirtschaft e.V., auf deren Webseite sich noch viele weiterführende Informationen befinden.